Valeska Marina Stach, 1993 geboren und aufgewachsen in Berlin, freie Autorin und Künstlerin.
Seit 2022 arbeite ich an meinem Debütroman, nachdem ich die Jahre vorher vor allem Lyrik und Sprechtexte für Audio-Installationen geschrieben habe. Nach meinem Bachelor-Studium in Freier Bildender Kunst (Ottersberg, Niedersachsen, Deutschland), siedelte ich 2019 nach Basel über, machte mich mit dem Schreiben über Ausstellungen als Kulturjournalistin selbstständig und publizierte in verschiedenen Künstlerkatalogen, Zeitungen und Magazinen (z.B. Kunstbulletin).
Von 2021 – 2023 studierte ich Literarisches Schreiben im Master Contemporary Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern und schloss mit einem Prosamanuskript ab. Während des Studiums entwickelte ich ausserdem das performative Schreibprojekt „Poetische Protokolle“: Lyrische assoziative Texte sind auf Papierrollen an der Schreibmaschine in der Marktgasse im öffentlichen Raum von Bern entstanden. Das literarische Projekt war eine Kooperation zwischen der Hochschule der Künste Bern mit der Schweizerischen Nationalbank, dem Neuen Kaiserhaus und dem Robert Walser-Zentrum, wo ich meine Protokolle zuletzt vorstellen durfte.
Meine Texte sind in Anthologien und im Radio veröffentlicht. Anfang September 2023 nahm ich an der Werkstatt für junge Literatur Graz teil. Seit Ende September bin ich Stipendiatin bei der berufsbegleitenden Autor*innen-Ausbildung im Schreibhain Berlin. Für 2024 wurde ich für den Förderpreis Literatur der Gruppe 48 nominiert. Zur Zeit arbeite ich mit meiner Mentorin Birgit Kempker weiter an meinem Roman, wir haben zusammen den Mentoring-Beitrag erhalten. Nächstes Jahr darf ich im Rahmen des VorLaut im Literaturhaus Basel lesen.