Stephan Büchenbacher wurde 1964 in Zürich geboren und lebt seit 2000 in Basel. Er arbeitet als Autor und Heilpädagoge. In seinen Werken befasst er sich vorrangig mit philosophischen sowie ethischen Fragestellungen. 2016 erschien sein Romandebüt «Liv». Im Oktober 2024 erschien sein neuer Roman „Saoseo“ im Zytglogge Verlag.
Ihn interessieren …
… Menschen, die schlicht nicht umhinkommen, sich mit den existenziellen Fragen des Lebens zu beschäftigen. Figuren, die sich ein bisschen dafür schämen, weil sie spüren, dass sie dafür nur unzureichend ausgestattet sind und befürchten, von einem groẞen Teil ihrer Mitmenschen dafür belächelt zu werden.
… verdeckte Ermittler auf dem Feld der Metaphysik, die sich heimlich mit den groẞen Fragen beschäftigen – dem Wesen der Wahrheit, dem Rätsel des Ich und der Idee der Freiheit – und bei ihren tapferen Versuchen an Grenzen stoẞen.
… Menschen, die sich jedoch vor nichts so sehr fürchten, als vor der Scham, sich eines Tages eingestehen zu müssen, den Versuch, selbst zu denken, nicht entschieden genug gewagt zu haben.
… philosophisch gepolte Seelen, keine Fachphilosophen. Personen, die im Leben stehen, mit einem Fuẞ aber immer auch neben dem Leben. Unruhige, beunruhigte Seelen.
… kurz: ganz normale, geistig obdachlose Menschen, denen bewusst ist, dass das Leben, angesichts von Alter, Krankheit und Tod und der menschengemachten Übel, vollkommen sinnlos bliebe, falls es nicht gelingen sollte, gewissen Rätseln auf den Grund zu gehen.
Credo: Wir sollten das Abenteuer des Denkens weder an Religionen noch an die Wissenschaft oder neuerdings an die Künstliche Intelligenz delegieren.